
In der Musik von Iannis Xenakis sind Rationalität und Emotionalität untrennbar miteinander verschränkt. Die Strukturen seiner im Grunde emotionalen Stücke sollten als Chiffren menschlicher Existenz verstanden werden. Für die Interpreten seiner Musik bedeutet das, zu versuchen, die ›Noten‹ so getreu wie möglich zu spielen. Andererseits kann aber keine der hier vorgestellten Kompositionen wirklich ›korrekt‹ wiedergegeben werden. Mehr noch: Sie sind streckenweise unspielbar, weil Xenakis in allen Stücken sehr oft die spieltechnischen Möglichkeiten des jeweiligen Instruments ignoriert bzw. überschreitet. |
Iannis Xenakis 1. Herma (Ausschnitt) 2. Naama (Ausschnitt) |