Seit meiner Jugend faszinieren mich technische Geräte. Besonders die unendlichen Möglichkeiten von Computern machen mich neugierig.
Erst seit wenigen Jahren ist es möglich, mit sogenannten Sample-Bibliotheken Musikwerke durch den Computer wiedergeben zu lassen.
Der so erzeugte Klang lässt sich von einem real gespielten Instrument kaum unterscheiden.
Für Sample-Bibliotheken wird jeder Ton eines Instrumentes einzeln in unterschiedlichen Lautstärken und Spielweisen aufgenommen. In einem Sequenzerprogramm kann man dann ein Musikstück von einem Software-Instrument, das eine Sample-Bibliothek beinhaltet, abspielen lassen.
Mich hat diese Möglichkeit besonders im Hinblick auf solche Werke des 20. Jahrhunderts interessiert, die für einen Musiker fast oder ganz unspielbar sind. Auf die Werke von Xenakis für Klavier und Cembalo trifft dies zu. So wie sie komponiert sind, sind sie für menschliche Hände unspielbar.
Mit einem Software-Instrument habe ich die Stücke in mehrjähriger Arbeit am Computer realisiert. Auf der CD, die bei NEOS Music erschienen ist, kann man nun hören, wie die Noten von Xenakis klingen, wenn man seine Anweisungen genau umsetzt.
< zurück
|
|